Montag, 23. Mai 2016

Marsch der Entrechteten ...

Foto von Bert Herden

Liebe Freunde,
 
nachdem ich sehr lange gehungert habe und meine Bindung an den Leib sehr weitgehend gelöst war, 
nachdem ich dann auch recht lange gebraucht hatte, um wieder ins Leben zurück zu kommen,
steht sie jetzt wieder da: die große Frage:
Was macht Sinn? Wie wollen wir jetzt weiter gehen?
 
Es ist für mich unerträglich zu sehen, 
.wie sehr das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Bearbeitung der Klage zur Verfassungswidrigkeit der Sanktionen in Hartz IV auf die lange Bank schiebt (wenn es sie überhaupt je behandeln will) … und das, obwohl Millionen Schicksale davon betroffen sind.
 
Es ist für mich unerträglich zu sehen, 
.wie Frau Nahles die Regelsätze nicht erhöht, obwohl die gestiegenen Lebenshaltungskosten das schon lange fordern, 
.wie sie im Zuge der "Rechtsvereinfachung" die Rückerstattungspflichten des Jobcenters im Falle falsch und zu niedrig ergangener Bescheide einschränken und somit die Hartz IV-Empfänger um ihr berechtigtes Geld bringen will, 
.wie massive Erschwernisse für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder durch Regelungen eingeführt werden, deren Kälte und Niedersinn einen nur erstarren lassen kann,
.wie Hartz-IV-Empfänger jetzt verschärft auf Kosten der Rentenhöhe ihres gesamten Lebensabends zur Frühverrentung gezwungen werden usw. usf..
 
Und es ist für mich unerträglich, zu sehen, 
.wie man die Sanktionsregeln schon so verändert hat, dass, selbst wenn die Sanktionen verboten werden sollten, sie im Form eines "Schadensersatzes" weiter verhängt werden können …
 
---
 
Liebe Freunde, was macht da Sinn?
Wollen wir uns das gefallen lassen?
Und wie können wir endlich unseren Standpunkt gegenüber solchen Machenschaften stärken?
 
Ich habe seit langen eine Idee ins Feld geführt, einen "Marsch der Entrechteten" von Berlin nach Karlsruhe zu starten, so dass wir und die Dinge endlich "in Gang" kommen können und das Verfassungsgericht eine Stärkung, sich mit der Frage zu beschäftigen, erhält. 
 
Die Frage ist: Kann das gewollt werden - und macht das Sinn?
 
---

 
Es gibt Menschen, die mich kritisch sehen.
Die einen sehen mich "rechts", 
die anderen als Eso-Spinner,
die dritten sehen mich nicht als politischen Aktivisten, sondern als Selbstdarsteller usf..

Das kann im Kampf des politischen Lebens nicht ausbleiben, dass so geurteilt wird.
Die Frage ist, würde man trotzdem mit mir – oder wenn wir mehrere sind, mit uns gehen – uns in Netz und Presse unterstützen – und würde man uns, wenn wir in einer Stadt oder einem Dorf ankommen, dort empfangen, dass wir dort übernachten und Aktionen durchführen können usf? Einfach, weil die Sache wichtig ist?
 
Oder sollen wir weiter warten, jammern und nur zusehen, wie sich die Dinge immer weiter verschlechtern, bis sie so weit verschlechtert sind, dass es zu großen gewaltsamen Ausbrüchen – und dadurch zur weiteren Erstarkung der Gegenkräfte kommt? 
 
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Um Antworten, aber auch um Kritik und Verbesserungsvorschläge, bitte ich hier (s.u.)

Zum 67sten Geburtstag des Grundgesetzes
- Berlin, den 23.05.2016 -
euer Ralph
 
 
 

Kommentare:

  1. Lieber Ralph, nachdem du für viele Millionen eine sehr große wurde auf dich genommen hast, sowie dich sogar für Millionen von Menschen fast zu Tode gehungert hast fallen mir drei Zitate ein die mich meine Mutter gelehrt hat, (Wir müssen begrenzte Fehlschläge akzeptieren, aber wir dürfen niemals die grenzenlose Hoffnung verlieren. Martin Luther Kino.) Oder, ( Wenn Gott in allem wohnt, was im Universum existiert, wenn der Gelehrte wie der Straßenkehrer von Gott sind, dann gibt es keinen, der hoch ist, und keinen, der niedrig ist, alle sind ohne Einschränkung gleich, sie sind gleich, weil sie die Geschöpfe jenes Schöpfers sind. Magazin Ganze ) und zu guter letzt, (Fast alle Argumente sprechen dafür, daß wir, so weitermachend, in die Katastrophe schlittern. Ich sage aber auch, so lange noch in Fragen des Lebens eine kleine Chance besteht - sagen wir von ein oder zwei Prozent - so lange darf man nicht aufgeben. Erich Fromm ). Daher ist ein aufgeben würde ein Aufgeben keinen Sinn ergeben, wie du vorschlägst einen Marsch von Berlin nach Karlsruhe macht Sinn und biete die auch meine volle Unterstützung an, auch wenn ich nicht viel habe, aber wer aufgibt, hat schon verloren. Man könnte aber auch eine Menschenkette von Bayern nach Berlin, Berlin bis Karlsruhe bilden, dies könnte ich jetzt erst mal als Anreiz zusteuern, es ist zwar ein Kampf zwischen David und Goliath, (Man muß die Dinge nur aus der richtigen Perspektive sehen. Als Goliath den Israeliten entgegentrat, dachten alle Soldaten: Er ist so groß, den können wir niemals überwältigen. Auch David sah sich den Riesen genau an und sagte sich: Der ist so groß, den kann ich gar nicht verfehlen ). Norbert Schulze

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    1. Lieber Norbert -
      Durch die Entscheidung des BVerfG vom 02.06. ist der Marsch erst einmal hinfällig. Ich weiß jetzt auch noch nicht, was ich machen werde ...
      Wir werden sehen.

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    2. ich wäre bei einem Marsch jedenfalls dabei ! :)

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  2. Ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn eines solchen Marsches, wenn trotz § 170 StPO mit einer krassen vorsätzlichen - allein zur modernen "sozialpolitischen" Umerziehung - Einführung der Hungerstrafe für Nachhaltigeit in der Erwachsenbildung mittles dabei wohl entarteter Beschäftigter im Auftrag des Staates eine solche Art der

    Massenver(ge)walt(ig)ung

    folgenlos bleibt.

    Wo hat sich denn dort überhaupt mal jemand ernsthaft Gedanken darüber gemacht, wie die Täter dieser unzuähligen Einzelfälle zur Rechenschaft und die Unterlasser der Verfolgung solcher Straftaten gegen die Menschlichkeit zur Verantwortung gezogen werden können?


    § 9 Soldatengesetz Eid und feierliches Gelöbnis

    (1) Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit haben folgenden Diensteid zu leisten:
    "Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe."
    Der Eid kann auch ohne die Worte "so wahr mir Gott helfe" geleistet werden. Gestattet ein Bundesgesetz den Mitgliedern einer Religionsgesellschaft, an Stelle der Worte "ich schwöre" andere Beteuerungsformeln zu gebrauchen, so kann das Mitglied einer solchen Religionsgesellschaft diese Beteuerungsformel sprechen.
    (2) Soldaten, die freiwilligen Wehrdienst nach § 58b oder Wehrdienst nach Maßgabe des Wehrpflichtgesetzes leisten, bekennen sich zu ihren Pflichten durch das folgende feierliche Gelöbnis:
    "Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen."

    Lassen Sie sich gar noch dafür zu bezahlen (aktive) oder passive Angriffe (durch Unterlassung) auf genau diese Werte des Grundgesetzes zu führen?

    Wer hat Ihnen also (z.B. in der Ausbildung) anderes erzählt oder Sie beauftragt, entgegen dieser gesetzlichen Basis Ihr Dienstverhalten auszurichten?

    Warum ist Ihnen trotz Ihres Bekenntnisses nicht in den Sinn gekommen, gewisse Dinge aus eigenem (moralischen) Antrieb in Frage zu stellen?

    Wer hat Sie dazu in diesem Bereich der Dienstpflichten wie aufgeklärt und ausgebildet? Wer ist die Stelle, von der Sie für ihre Arbeit die Bezahlung erhalten? Würde diese Stelle/Person wollen, dass Sie das Grundgesetz bei Ihrer täglichen Arbeit missachten?

    Der materiell rechtliche Wert des Menschenrechts aus Art. 1 GG i.V.m. Art. 2 GG ist weiterhin, trotz einer Gültigkeit des GG von bereits über 65 Jahren nicht durch ein Gesetz ausreichend geregelt, geschweige denn die zuständige Stelle für deren Gewähr unmissverständlich klargestellt. Ein Schadenersatz für erduldete Angriffe auf Leib, Leben, Freiheit nicht definiert und damit die Existenz des gewollten Staates und seiner Struktur unmittelbar durch das SGB II Regime gefährdet.

    Dies alles ist im Ergebnis eine sozialpolitische Verfolgung einer identifizierbaren Zielgruppe ohne einen Anspruch auf Asyl.

    Ich sehe mich in der Bürgerpflicht und erkenne es als meine gesellschaftlich wertvolle Aufgabe, dieser Abschaffung grundgesetzlicher Werte mit meinen Fähigkeiten und meiner Zeit notfalls auch unter Verzicht auf unterbezahlte – damit unmittelbar das Sozialstaatsgebot gezielt angreifende Erwerbsarbeit – Beschäftigungsversuche für den Erhalt und die Achtung dieser Werte auf- und einzutreten. Dies ist gerade angesichts der gesellschaftlichen Unwissenheit darüber weit umfangreicher als eine „normale“ Vollbeschäftigung.

    Wie können und wollen wir uns also dabei wirksam und wirkungsvoll unterstützen, dass dieses GG und seine erhabenen Werte unserem Volk erhalten bleiben und allen Menschen zu Teil werden, also weiterhin als gelebte Realität bestehen, anstatt als bloßes unbeachtetes Papierwerk im Regal zuzustauben?

    Der Ruf das über 65 Jahre bestehende Grundgesetz über den Haufen zu werfen, um es den Falschspielern noch leichter zu machen, diesen Wertekodex abzuschaffen, wird wieder lauter? Qui bono? Ändert der - dann nur symbolische - Austausch der Regeln denn etwas bei denen, die diese mit allem Vorsatz und aller ihrer Macht eh nicht beachten wollen?

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  3. Um die Dinge vom Kopf her auf die Füsse zu stellen,müssen wir uns Fragen ob es nicht politisch gewollt ist, die Menschen im Konstrukt (BRD) nieder zu halten,um jegliche Form des Aufbegehren,des Widerstandes zu brechen.Ein (Staat) voller Paragraphen,nicht nur zum Guten, der uns in jegliche Form einschränkt,uns klar macht voller Ehrfurcht,immer schön im Gleichschritt zu laufen.Ja,70 Jahre Berieselung von allem und nicht nur die Wahrheit über uns Deutsche,unsere Geschichte,lässt tief blicken ! Ob wir den Mut zur Veränderung noch in uns tragen wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Ralph Boes zeigt den Weg auf den wir gehen könnten,aber den meisten Deutschen fehlt einfach der Mut......noch.

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    1. Erst eine gute IDEE und dann der Mut, sie umzusetzen - nachdem das BVerfG jetzt tatsächlich eine Entscheidung getroffen hat, weiß ich gerade auch nicht weiter ...

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  4. Lieber Ralph Boes!

    Dem bleibt mir kaum etwas hinzuzufügen ausser:

    Es ist für mich gleichermaßen unerträglich zu sehen, wie noch immer grosse Teile der Gesellschaft (worunter auch viele Mittelalte und Junge) sich gegenüber dem offensichtlichen - und immer weiter verschärften - Unrecht Hartz 4 und den damit verbundenen Kapitalverbrechen unserer Wirtschaft in sämtlichen Bereichen entweder blindstellen, oder nicht (ein) sehen können. Bedingt wuerde ich noch das Zugeständnis machen: nicht sehen DUERFEN.

    Doch nach über 10 Jahren Hartz, dem massive Proteste vorausgingen (wir erinnern uns vielleicht) ist die Verwunderung gross!

    Immerhin gibt ja die, nach aussen hin, rege Beteiligung an der Abstimmung zur Grundeinkommensfrage vorsichtigen Anlass zur Hoffnung.

    Hocherfreut bin ich übrigens, dass wenigstens Sie die Klage zur Verfassungswidrigkeit der Sanktionen nicht aus dem Gedächtnis verbannt bzw. Sie Ihrerseits keinerlei übles Spiel damit getrieben haben, lieber Herr Boes. Entgegen der Auffassung so mancher Ihrer Kritiker sind Sie durchaus prinzipientreu!

    Freundliche Gruesse und eine immer reiche Inspiration nach Berlin!

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    1. Ich möchte noch hinzufügen, dass Herr Boes, wenn ihm das alles unerträglich ist, ja gerne die "Bindung an seinen Leib" :-o wieder lösen kann. Zu giel Essen macht zu viel Denken ... Eine Alternative wäre für ihn, auszuwandern, dorthin wo es erträglich für ihn ist, z. B. nach Schlaraffenland, Lummerland oder Taka Tuka.

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  5. Lieber Ralph,

    die einzige Rettung für Deutschland wäre das BGE – alles andere führt zwangsläufig in den sicheren Bürgerkrieg.

    Euer „Marsch der entrechteten (Gerechten!)“ ist eine weitere Aktion und sicher nicht verkehrt, ob er die kranken Hirne erreichen wird, ist stark zu bezweifeln.

    Was können diese Unmenschen nicht?

    Sie können nicht wegrennen, sie sitzen in ihren Amtsstuben fest. Sie sind immer erreich- und was viel wichtiger ist - greifbar!!!

    Mach doch mal eine Amtsstuben-Aktion: eine würdevolle „Bürger-Polonaise“ und zieh mit den tausend „Gerechten“ durch die (eure) Amtsstuben, schließlich habt ihr da alles bezahlt von euren Steuergeldern!

    Redet mit ihnen, setzt Zeichen, singt schmutzige Lieder und tanzt ...

    Wenn sie merken, dass der Bürger (das Boese) zu ihnen kommt, merken sie auch, dass sie nicht wegrennen können!

    Gruß
    Jürgen

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  6. Was für einen "Sinn" soll es denn machen? Ich meine, wenn es keinen Sinn macht sich an das Verfassungsgericht zu wenden, könnte man ja mal in Frankfurt am Main gucken (Das is nich weit weg von Karlsruhe). Vieleicht is das Verfassungsgericht ja inzwischen in ein geheimes Schiedesgericht umgewandelt und sitzt in irgendeinem Franfurter Bankhochhaus...In jedem Fall ist ein kleiner Fußmarsch eine gesunde Sache.

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  7. Ich sehe den Marsch sehr kritisch. Logistisch ist es fast nicht möglich, mit mehr als 10 Leuten "zu gehen", was dann so unbedeutend ist, dass man es auch lassen kann. Welchen Richter soll das jucken??? Zum Hungern aufrufen halte ich auch für vermessen ineffektiv, denn es schert die Politik nicht mal, wenn 10.000de im Meer versinken! Wie kann man sich einbilden, dass die Presse herbeieilen wird und groß berichtet, wenn ein Mensch durch Sanktionen "verhungert"?! oder beim Marsch "umfällt"!

    Auch ist das Thema im Grunde "veraltet", denn wie du sagst, hat die Politik schon längst Wege gefunden Kürzungen auch ohne Sanktionsparagraphen durchzuführen!

    Dieser Marsch würde für mich nur Sinn machen, wenn Du dir bewusst bist, dass "Der WEG das ZIEL" ist, wenn man innerlich vollkommen damit im Reinen ist, dass es nicht die Bohne bringen wird! Dass weder die Presse kommt noch ein Politiker davon irgendwie beeindruckt wird. All das ist Unsinn, daran zu glauben! Der einzige Gewinn, den ich sehe ist, dass man selbst weiß, dass man etwas getan hat, was der Logik des eigenen Widerstandsweges entspricht. Man kann nur für sich selbst siegen, aber nicht im Außen. Ich glaube aber, dass du das überhaupt nicht wahr haben willst und deshalb läuft es Gefahr, lächerlich zu werden.

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    1. Ich muss mich dieser Meinung von Diana anschließen, außer vielleicht dem Punkt, dass das Thema veraltet sei, denn auch die "herkömmlichen" Sanktionen gibt es immer noch.
      Ein Marsch würde nur dann Aufmerksamkeit erregen, wenn sich zahlreiche Menschen daran beteiligen würden. Das sehe ich nicht, denn gerade von einem Hartz IV - Leistungsberechtigten kann man nicht erwarten, dass er durch die längere Ortsabwesenheit, die so ein Marsch mit sich bringen würde, sanktioniert wird und um seine Existenz fürchten muss.
      Ich sehe hier ein ähnliches Muster wie beim Sanktionshungern, es soll eine Medienaufmerksamkeit erzeugt werden, das ist auch erst einmal ein guter Gedanke - nur leider hat es beim Sanktionshungern auch nicht funktioniert, so dass man dieses Muster jetzt nicht wiederholen sollte. Ich bitte jedoch diesen Kommentar nicht als "Alles ist sinnlos"-Kommentar zu werten, aber mir erscheint das mit diesem Marsch nicht als überzeugend. Allerdings bin auch ich ratlos, was man am besten tun könnte, darum habe ich trotz der hier geäußerten Kritik auch durchaus Respekt vor dieser Idee, glaube aber eben leider nicht, dass das so funktioniert.

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    2. Diana, ich pflichte Dir voll bei!
      Wir haben so viele Gegner, dass die Regierung jede Sozialkürzung durchkriegt, egal was wir tun! Ralphs Marsch wird gar nichts bringen, die ziehen die Abschaffung des Sozialstaates – jetzt mit Hilfe der Flüchtlingskrise – knallhart durch! Die nächsten sind die Kranken und Rentner, alles „unwertes Leben“, wie man im Faschismus sagt, die Waste-Klasse...
      Revolution mit Waffen wäre das Einzige, wovor die Angst haben und womit wir was erreichen könnten!
      Auch an die Durchsetzung des BGE glaube ich nicht, eben wegen der Gegner, die alles dafür tun würden, dass die Wirtschaft dann zusammenbricht, um erneut ihre Ziele durchzudrücken!

      Ralph, der Marsch ist vergeudete Zeit. Wer soll die Vorträge in den jeweiligen Städten organisieren? Du weißt doch gar nicht, wie weit Du kommst. Es braucht sich nur jemand den Knöchel verstauchen – und schon ist die ganze Organisation im Eimer. Du überforderst Deine Leute! Mach Pause und halte in Deiner Nähe Vorträge!

      Wenn es soweit ist, dass Karlsruhe entscheiden will, kannst Du Busse in verschiedenen Städten organisieren, die Entrechteten bis kurz vor das Ziel kutschieren und die letzten 5 oder 10 Kilometer unter Trara und Medienrummel in die Stadt einmarschieren.
      Das ist wirksamer, als wenn ihr zu fünft oder zehnt nach endlosen 4 Monaten vollkommen ausgelaugt dort ankommt.

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    3. Dem, was Diana schreibt, muss ich von meinem Empfinden her leider, leider zustimmen lieber Ralph - auch wenn ich, was deine Motivation angeht, voller Bewunderung bin!

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    4. Ja auch ich stimme dem was Diana schreibt zu. Warum in die Ferne wandern, Energie verschwenden, wenn das BÖSE so nah ist.

      Das Verfassungsgericht kann täglich angerufen werden, um zu fragen, wie der Stand der Dinge ist.

      Was hältst Du davon, täglich hier jeden Monat - täglich , Menschen zu begleiten ins Jobcenter, die es wollen und dort über das UNRECHT aufzuklären.
      So ähnlich, wie am Tisch am Brandenburger Tor. Sei jeden Tag an einem Jobcenter und erzähle den Menschen, was hier rechtswidrig läuft, gib denen dein Brandbrief usw. , gib den Schnöseln am Schreibtisch den Rosenflyer und Grundgesetz...
      und wir machen unten die Rosenaktionen... hier in Berlin.

      Vielleicht passiert dann mehr, wenn du vor den ´JC deine Actionen machst, als nach Karls ... Ruhe ...

      Sabine.S.




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    5. Meine Antwort auf die Aussage von Diana.
      Ich sehe den Marsch sehr kritisch. Logistisch ist es fast nicht möglich, mit mehr als 10 Leuten "zu gehen"
      Wenn man schon so Denkt dann ist das ganze schon jetzt zum Scheitern verurteilt.Wir haben in Deutschland ein Demonstrationsrecht wer sagt den das nicht Hundert Tausend laufen dürfen ?? Gebt eine Route vor die Ihr laufen wollt bittet die Menschen auf der Route um Hilfe für essen und Trinken plant die Schlafplätze Ordentlich auf Feldern und Wiesen ruft die Leute über Twitter Facebook und Co auf ,mit Euch zu Maschieren aber jeder auf seine Verantwortung wegen der Gesundheit.Ich selbst war vor Jahren auf einer Demo von Stuttgart aus nach Bonn vom DGB aufgerufen wir fuhren damals kostenlos mit der Deutschen Bahn am Schluß waren wir Fünfhundert Tausend das muss man sich mal vorstellen.Auch weiß ich noch das es in den 80 er Jahren eine Friedenskette gab die weiß Gott wie lange war .Es ist nur eine Frage der Organisation sonst gar nichts .Ihr seit doch helle Köpfe wiso tut Ihr Euch dann so schwer ?? Klar ist es nicht einfach und leicht aber wo ein Wille ist da ist auch ein Weg.Wenn Ihr mir hälft dann kann ich Euch helfen.Ich bin ein Organisations Talent aber auch leider lange in Harz4.
      Ich weiß was das alles bedeutet.Deshalb Organisiert Euch besser und Redet nicht so nen Stuss von 10 Leuten etc.
      Entweder Ihr macht es Richtig oder Ihr lasst es bleiben.
      Nehmt Ausländische Mitbürger mit ins Boot die sich trauen.
      Damals hätte auch niemand Gedacht das die Mauer mal Fallen würde.Macht einen 2 Mauerfall daraus.
      In diesem Sinne alles gute und wenn Hilfe benötigt wird dann meldet Euch.Vlg

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    6. Ich bin jedenfalls dankbar, dass das BVerfG so genau Stellung bezogen - und die Bedeutung unseres Gutachtens herausgestellt hat ... Was ich/wir jetzt machen, ist nir auch noch nicht klar.

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  8. Na ja, also Märsche von Entrechteten haben wir ja schon etliche - die Flüchtlingsströme.

    Und Du Ralph hast ja sogar einige von ihnen schon mal aufgenommen, persönlich kennen gelernt.
    Dieser Krieg in Syrien ist eigentlich ein Vertreibungskrieg.
    Vertreibung in die Versklavung.
    Nur - das merken die Flüchtlinge noch nicht.
    Sie werden es vielleicht irgendwann merken, wenn sie im Flüchtlings-Harz4-System drin sind.

    So etwas in der Richtung was Du mit Deiner Bürgerinitiative anstrebst, ist schon einmal in der Menschheitsgeschichte geschehen (zu lesen in der Bibel: Apostelgeschichte 2; 44-45).
    Dies funktionierte bei denen damals aber auch nur, weil diese Menschen damals alle in einer ganz speziellen gemeinsamen Gesinnung und Verfassung waren.
    Und so etwas von einem Staat, der den Mammon zum Gott erklärt hat (oder vom Mammon ebenfalls erpresst wird), zu verlangen oder einzuklagen ist eigentlich illusionär.

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    1. Ich glaube, da besteht ein Unterschied...Ralph will ja keine Glaubens- oder sonstige Gemeinschaft gründen, sondern wirklich etwas mit dem Marsch bei unseren Politikern und natürlich den ihm begegnenden Menschen bewirken !

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  9. Der "Marsch" oder welche alternative Aktion auch immer, sollte aus dem INNEREN der Akteure kommen - unabhängig von der Reaktion der "Außenstehenden". Es sollte sich um eine "Einladung" handeln, an der sich andere in ihrer Weise beteiligen können. Es sollte ohne ERWARTUNG passieren - wie eine FRAGE- oder UMFRAGE-Mission, nicht eine "wir bringen das Heil" (und haben das ja in den letzten Jahren schon nicht geschafft)-Stimmung erzeugen, die uns dann untereinander auseinandertreibt...
    Ralph, Du solltest tun was wirklich aus Deinem Innern Dir zusagt. Dann gibt das ermutigung, dass andere das auch tun und dass sich viele Vernetzungen und Solidaritäten bilden quer über die Gesellschaft. Es gibt ja von Deiner Tour schon viele Kontakte, die alle auch gepflegt und aktiviert werden können - als "Erkräftigung" einer Wander- oder Wandelbewegung - nicht als kräftezehrender Akt für Dich und Dein engstes Team...

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    1. Ja - WENN ein Marsch, dann genau in DIESER Gesinnung. Durch das neue Urteil des BVerfG ist de Sache aber wieder sehr weit offen ..

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  10. Bei den ihn begegnenden Menschen wird er auch was bewirken.
    Aber dies werden keine regierungsverantwortlichen Politiker sein.
    Und bei den regierungsverantwortlichen Politikern wird er nichts bewirken weil die nicht daran glauben, dass es für eine Volksgemeinschaft insgesamt bekömmlicher ist, wenn es keine Obdachlosen gibt und jeder dies (sozialverträgliche) tun kann, was aus seinem Gewissen, seinen Neigungen, seinen Fähigkeiten und seiner Intention kommt.
    Ich befürchte sogar, dass den regierungsverantwortlichen Politikern Obdachlose in Wirklichkeit egal sind. Das nehmen die so quasi als bruttosozialproduktliche Kollateralschäden hin (zumindest solange die Zahl der Obdachlosen nicht einen gewissen marginalen Prozentsatz übersteigt).

    Tja, und was den Glauben angeht ?!
    Auch bei dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen kommt man nicht an dem Glauben, das dies richtig und vernünftig ist, vorbei.
    Man muss daran auch glauben; man muss es wollen und - man muss es jedem Mitmenschen gönnen können.
    Und dafür ist auch wieder ein gewisser Glaube nötig.

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    1. Lieber Andreas - Du hast recht - es interessiert die Politiker nicht (außer für deren Vorteile?) - und das ist - denke ich - hier allen bewusst - siehe auch Dianas, Christas und Evis Einträge als Beispiel.
      Ich könnte jetzt diverse Ideen bringen, wie man "schonmal anfangen kann", es den Politikern gleich zu tun und auf UNS zu schauen, nicht auf deren unlogischen oder herzenskalten Beschlüssen zu gehorchen. Aber das sprengt vermutlich den Rahmen.

      Nur soweit von meiner Warte: Aus den von Euch genannten Gründen kommt es auf eine innere Überzeugung an und den "Glauben an sich selsbt" - nicht daran "was man im außen bewirken will".
      In uns kann und sollte(?) schon gelebt werden, was wir auf dem "Marsch" oder "weiteren Weg" dann auch im großen "bauen" oder "zurückgewinnen" wollen. Und auf das, wie wir uns selsbt finden und gegenseitg stärken, legte ich mein größtes Augenmerk - diskussionen mit PolitikerInnen/Medien DÜRFEN passieren, aber wären keine Grunderwartung von mir.

      Das "Glauben" als ggf. kleinster gemeinsamer Nenner(?) ginge dann an die Würde des Menschen als Anspruchsberechtigung und gewissermaßen "Heiligtum", die Wurzel aller tieferen BGE-Engagiertheit und auch den übergreifenden emanzipatorischen (politischen) Prozessen innewohnt... sich vom jetzigen Parlamentarismus/Wirtschaftsfixiertheit zu lösen: WIR sind der Souverän - und das WIR beginnt bei jedem ICH - das Übereinstimmung und Solidarität im Außen zu geben und zu empfangen sucht... und es rollt vermutlich besser in völliger Gleichachtung anderer Menschen in deren MENSCHSEIN (nicht in deren individuellen Vorzügen)...?
      Für MICH wäre das das Wesen und der Ausdruck so einer "Tour" egal ob sie sich gerade innerlich oder äußerlich vollzieht ;-)

      In diesem Sinn werden dann auch nur PoltikerInnen dazustoßen, wenn sie von sich aus spüren, dass auch sie als Menschen oder Wirkbeauftragte im Sinne der Menschenwürde dabei willkommen sind.

      Gruß
      FriGGa

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  11. "Es gibt Menschen, die mich kritisch sehen.
    Die einen sehen mich "rechts",
    die anderen als Eso-Spinner,
    die dritten sehen mich nicht als politischen Aktivisten, sondern als Selbstdarsteller usf..


    Also "rechts" glaube ich nicht. Vielleicht manchmal etwas blauäugig.

    Eso Spinner? Religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen sind Privatsache. So lange man damit nicht missioniert und andere Anschauungen akzeptiert, kein wirkliches Problem. Sagt ja auch das Grundgesetz.

    Selbstdarsteller stimmt wahrscheinlich. Aber: Kann man denn auf Dauer politisch aktiv sein und Aufmerksamkeit generieren, ohne was von einem Selbstdarsteller zu haben? Man wird in der Öffentlichkeit wohl kaum jemanden finden, der nicht auch ein Selbstdarsteller ist. Auf die Dosis kommt es an. Die Frage ist also: Ab wann wird das problematisch? Ab welchen Punkt wird die Darstellung zum Selbstzweck, und die Sache zum Vehikel?

    Ich würde mir daher genau überlegen, was man sich von einem Marsch der Entrechteten erwartet. Welche Reaktionen will man konkret erreichen, und besteht eine reale Aussicht auf Erfolg? Kann die Sache auch nach hinten losgehen?

    Als Ansatzpunkt könnte die letzte Aktion dienen. Was sollte mit dem Sanktionshungern am Brandenburger Tor erreicht werden? Und im Abstand von einigen Monaten: Haben sich die Erwartungen erfüllt? Welche Reaktionen hat es hervorgerufen - nicht nur im näheren Umfeld? Es gab viel Engagement und Herzblut von Aktivisten, aber: Was hat es bewirkt - nicht für das persönliche Befinden oder die Gruppendynamik, sondern für die Sanktionsfrage? Konnte eine positive Öffentlichkeit erzeugt, ein Prozess in Gang gesetzt werden?

    Ohne eine deutliche Wahrscheinlichkeit, die gesteckten Ziele zu erreichen, sollte man lieber umdenken und andere Aktionsformen in Betracht ziehen. Das selbe gilt bei Gefahr einer möglicherweise unbeabsichtigten, also negativen Auswirkung eines solchen Marsches. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die Aktion tatsächlich zur Selbstdarstellung wird.

    PS: Ich warte übrigens immer noch hierrauf:

    Vielleicht geht es jetzt?

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    1. Keine Antwort ist auch 'ne Antwort.

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    2. „Wenn du wüsstest, was ich denke ...“

      https://www.youtube.com/watch?v=aRAIImOVaU8

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    3. Das BVerfG hat ja jetzt für mich entschieden ;-) Ein Marsch ist so zur Zeit nicht mehr sinnvoll. ;-)
      Zum Punkt "Vielleicht geht es jetzt" - da hast Du recht, da steht was offen ... Ich sollte mich da unbedingt bald äußern ...

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  12. Jipiiiih, es geht weiter hier. :-D Banzai! \(^_^)/

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  13. Allons enfants de la Patrie,....!!!
    Von Frankreich lernen heißt Widerstand lernen.
    Von Deutschland lernen heißt Kompromisse lernen.
    Alleine die rhetorische Frage von Ralph:
    "Die Frage ist: Kann das gewollt werden - und macht das Sinn?" ist typisch deutsch, wie der Deutsche überhaupt gerne die Sinnfrage stellt.
    Die Machthaber - weder französische noch deutsche - von Bismarck über Napoleon, von Wallenstein bis de Gaulle, haben ihr Tun wenig mit Sinnfragen beschwert, da sie sich jeweils auf Waffengewalt gestützt haben, nachdem sie ihre Ideale verrieten.
    Deshalb ist, auch im Gedenken an die Opfer von 1789, die letztlich die BASTILLE für die Bourgeoisie mit ihrem Blut und Leben bezahlt haben kein Marsch mit Sinn, wenn das Danach nur ein Kompromiss mit der "Wirtschaft" darstellt.
    Ein Grundeinkommen setzt nämlich voraus, dass das Geld wieder zu dem wird was es einmal war: ein Tauschmittel und kein Mehrwert in einer globalisierten Wahnvorstellung von der Vermehrung von Nichts.
    Insofern riet ich schon früher, dass System mit seinen eigenen Gesetzen zu "bemarschen", was aber für "Aktivisten" zu mühselig scheint.
    Noch haben wir Gesetze, die das möglich machen! Wir schaffen sie selber ab, wenn wir rein unseren Instinkten folgen.
    Veränderungen finden immer nur durch Menschlichkeit statt, und nie durch Kampf - und sie finden statt!!!!! - zum Guten.
    mArcus


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    1. Werter mArcus,

      wir besitzen keine Gesetze, die Gesetze sind in Händen krimineller Vereinigungen. Kriminelle haben diese Gesetze für kriminelle geschaffen - nicht für das Volk ... oder anders ausgedrückt: Gesetze wurden von Reichen für Reiche geschrieben, nicht für Arme. Amen.

      Gruß
      Jürgen

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    2. Wert(h)er Jürgen,
      verzweifeln Sie doch bitte nicht an mangelndem "Besitz" von Gesetzen, den ich gar nicht dargestellt habe, sondern erfreuen sich an der Erkenntnis - die ich ja teile -, dass der "Gesetzgeber" nicht das Wohl aller Menschen im Sinn – niemals – hatte.
      Eine „kriminelle Vereinigung“ ist aber - sehen Sie es mir nach – ein Straftatbestand nach einem GESETZ: (Strafgesetzbuch (StGB § 129). Und das Grundgesetz (Verfassung) ist ein Instrument der Waffenhoheit. Da werden Wir uns wohl einig sein.
      Alle geführten Diskurse, ob Arbeit sinnstiftend ist, oder ob ein Grundeinkommen den Sozialstaat zerstört, worum es hier eigentlich geht, werden auf zwei Ebenen ausgetragen.
      1. Privat
      2. Öffentlich
      Im Privaten leisten 90% aller Menschen die Versorgung ihrer Mitmenschen in „Not“. Die sogenannte Solidargemeinschaft – also der Staat- leistet nur GELD, das wieder GELD gebiert – aber keine Leistung am Menschen generiert. Es entstehen Armutsindustrien, sobald der Staat sein institutionelles Versagen im Privaten erkennt.
      Sie – lieber Jürgen- halten sich für einen „Gerechten“, und wollen handeln. Handeln Sie, und Sie werden sehen, dass man die emotionale Armut der Menschen mit Worten so wenig beeinflussen kann wie mit Gewalt.
      Leben Sie Ihr Leben und teilen Sie Ihre Freuden mit. Oder, um es mit einem kleinen Zitat der Untervermieterin meines ersten Zimmers in Berlin zu sagen: …„Saug mal den Teppich und geniesse Dein Leben“… .

      mArcus

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    3. Von der "Sinnfrage" hat mich ja jetzt das BVerfG erst einmal erlöst ;-)
      SO macht der Marsch erst einmal keinen Sinn.
      Über die MACHTFRAGE bin ich am Denken:
      http://artikel20gg.de/Texte/2016-05-29-RB-Vortrag-zum-Fest-Grundeinkommen-Abstimmen.htm

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  14. Ihr habt es alle erkannt - schön.

    Was nun?

    Seit Jahrzehnten wissen wir, dass wir von Kriminellen regiert werden und was habt ihr außer Texte und Demos?

    Beendet all diesen Blödsinn und lasst uns das tun, was zu tun ist.

    2019 ist ENDE - lasst sie planen bis 2090 oder bis zum Sankt Nimmerleinstag, das alles besitzt keinen Wert, wir, die Gerechten, schaffen den Wert in unserer Gesellschaft und wenn wir scheitern, dann haben wir es zumindest versucht. Also packt eure Sachen und verschenkt sie, es wird Zeit zu handeln.

    Gruß
    Jürgen

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    1. hallo, Jürgen

      da ich dich für einen klugen Kopf halte, bin ich jetzt neugierig.....auf etwas konkretere Aussagen deinerseits :-)

      In neugieriger Erwartung....
      Christa

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    2. Liebe Christa,

      ich werde mich noch etwas zurückhalten, weil ich auf Ralph warte, er hat es verdient, selbst zu erkennen.

      Meine Befürchtung, dass Ralph eine Revolution zu einem Gesangsausflug für Musikliebhaber (Woodstock - Leitung Dieter Bohlen und Verona vom Busch) umwandeln möchte, passt mir nicht so in sein ursprüngliches Konzept, da muss etwas auf dem Weg passiert sein und dazu gibt es noch keine Stellungnahme von ihm.

      Zu Beginn störte mich ja nur der Austragungsort (Chiemsee), doch nun sind es schon zwei Punkte. Ein dritter Punkt kommt jetzt hinzu:

      Ralph begibt sich in die Hand eines ex Ministerialdirektors, der die Schlechtigkeit des Systems erst nach seiner Pensionierung erkannt haben will, eigentlich hört man das seit je her von diesen Leuten und nun wird er uns als Heilsbringer und Ideengeber präsentiert. hmm

      Hat Ralph das nötig? Ralph wollte schon immer Volksabstimmungen und eine Verfassung vom Volke, also was ist so neu an dieser Idee?

      Hier stimmt m. M. n. etwas nicht.

      Die jetzige Regierung schert sich nicht, Gesetze zu brechen, geschweige denn einzuhalten, wie kommt ihr auf die glorreiche Idee, sie würden es tun, wenn sie Volksabstimmungen ins GG bzw. in die Verfassung aufnehmen würden? Verbrecher bleiben Verbrecher die kann man nicht heilen. Jesus sagte: an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!

      >>> GG 20: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. PUNKT
      <<<

      Da die Gesetzgebung nachweisbar versagt, sich kriminell benimmt - übernimmt das Volk die Staatsgewalt. ALLE incl. Waffengewalt.

      Und 2019 besiegeln wir dies, mit einer Verfassung in der auch Volkswahlen und ähnliches integriert werden können.

      Also sollten wir alle unsere Kräfte auf dieses Ereignis bündeln ohne einen Jota abzuweichen und neue, andere Wege zu gehen. 2019 reicht vollkommen, wenn ihr Änderungen wollt.

      Gruß
      Jürgen

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    3. Ach Jürgen.
      Was hast Du immer mit Deinem 2019? Schluchzz:
      Wo Du doch der Meinung bist, dass GESETZE grundsetzlich nur Reichen Absolution gewähren - was im Prinzip ja auch stimmt. Jedoch - und das schreibe Dir mal fix hinter Deine Öhrchen - haben Revolutionen nie - UND ICH MEINE NIE - das Unterste nach Oben gekehrt, wenn Gewalt mit Gewalt ausgeglichen wurde.
      Die Menschen sind so wenig frei vom Tod, dass nur ein Zwang sie dazu bringen kann. Das wurde im WK 1 hinlänglich bewiesen, als Politiker und Monarchen eine Atmosphäre der "Volkseinigkeit" postulierten.
      Europa war die gesetzestechnische Antwort der protestantischen Auswanderer, was zu Adenauer und dem Grundgesetz (Verfassung) führte und der Auffassung, dass dem Trieb der Menschen nach Mord der Konsum entgegengestellt wurde.
      Und so kommen Wir zum Grundeinkommen, um das es hier eigentlich geht.
      Dazu Frage ich – nicht nur Jürgen:
      Was brauchen Sie zum Leben – außer Freunden ?
      Ist Geldeinkommen – in welcher Form auch immer- wichtig für Ihr Dasein?
      Welche staatliche Leistung hat Sie emotional und geistig bereichert?
      Welche nichtstaatliche Leistung hat Ihr Leben lebenswert gemacht?
      Welcher Lohn in Geld hat Sie befriedigt – oder wurden Ihre Gedanken und Gefühle jemals durch Geld beeinflusst?
      Haben Sie ein emotionales Sparbuch ?
      Warum leben Sie eigentlich noch ohne kein Geld?
      Ist Ihnen Geld wichtig im Leben ?

      Liebe Grüße
      mArcus

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    4. @mArcus,

      nicht alles ist soweit richtig, denn so gut wie ALLE Revolutionen führten zum Sieg und änderten die Geschichte der Menschen zum besseren.

      Bedenke mal, wenn die paar niederländischen Protestanten nicht durch ihren Mut gegen die stärkste Macht in Europa seiner Zeit vorgegangen wären, würdest Du und ich wohl hier nicht schreiben, wir wären durch die kath. Kirche und den spanischen Eroberern, wohl noch zu 80% Analphabeten und völlig durchgeknallte Gläubige, ähnlich dem Islam heute.

      Schau Dir die geistesgestörten richtig an, so wären wir wohl alle, wenn es nicht beizeiten Revolutionen geben würde.

      Die s. g. Elite, möchte seit Ewigkeiten ihren Willen durchsetzen, wohin das führt, wissen wir alle. Sie sind durch den WK II. und unser Grundgesetz aufgehalten worden, nun entwickeln sie sich wieder ...

      Sie quälen den Geist vernunftbegabter Menschen und diese können diesem Irrsinn auf Dauer nicht standhalten und werden den eisernen Willen zum töten entwickeln müssen.

      So ist das wohl Marcus, den Menschen, bzw. sein Inneres werden wir so schnell nicht nach oben kehren, aber wir können die Wahnsinnigen aufhalten ...

      Gruß
      Jürgen

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    5. Lieber mArcus,

      Zum Bedingungslosen Grundeinkommen mehrere Punkte.
      Ein BGE wäre keine ausschliessliche staatliche Leistung mehr. Im Gegenteil: Der Hauptschauplatz ist zunächst und vor allem die Gesellschaft und ihr Vermögen oder Unvermögen, sich darüber ihrem Wesen nach zu verständigen, und es muss im Volke ein Löwenanteil der Arbeit auf der mentalen Ebene sich vollziehen. Da hätten wir auch schon, wie ich immer sage, die große "Leistung", die zu einem BGE erbracht werden muss, obwohl das "Bedingungslos" in der Wortverbindung sich selbstverständlich auf nichts als das Einkommen bezieht. Ein BGE wäre, institutionell verankert, ein Grundrecht des Menschen von dessen Geburt an.
      Das Zweite ist, dass man sich viel höhere Sinnziele davon verspricht als materiellen Wohlstand bzw. Überschuss. Gewissermassen käme das BGE also als Trojanisches Pferd, und was das Volk vielleicht, trotz reiflichster Überlegung, mehr instinktmäßig erahnt, könnte dann weiter ausgebaut werden und bewusstseinsmäßig sich tiefer und fester eingraben, wenn das erstarrte Wirtschaftssystem sich erweiterte und die Diktatur des Geldes/der nackten, der noch der reinen Existenzbewältigung dienenden Erwerbsarbeit, ein wenig gelöst sein wird bzw. würde. Das nur zur immer wieder auftauchenden Frage, welcher Funktion ein BGE noch nachkäme, wenn doch ohnehin es sozusagen im Kopf "klick" macht! Ganz einfach: Weil unser Bewusstsein keine plötzlichen SPRÜNGE macht - wohl aber kann es sich soweit ausbilden, die ersten Weichen zu stellen.
      Die Fragereihe, wie Sie Sie an die Allgemeinheit gerichtet haben,setzt bereits einen bestimmten Bewusstseinsgrad voraus, welchen positiv zu beeinflussen man sich als einen der langfristigen Effekte des BGE erhofft. Schliesslich stellt sich bis auf den Tag noch kaum jemand bewusst solche Fragen (es sei denn, man - bzw. gesellschaftliche UmBrüche, systematisch verursachte soziale Schieflagen, die immer größere Löcher aller Art hinterlassen, stossen ihn, zu neuartigen, provokanten Systemfragen hinführend, hart darauf) und man fängt bekanntlich nirgends bei Null an.
      Gerade weil man, zu solcher Freiheit gelangt, bei der Wahl seiner Arbeit deren Sinnträchtigkeit mehr ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit rücken könnte (was für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermassen gälte: Angebot/Nachfrage), könnte man bessere Wertunterscheidungen treffen auch hinsichtlich der weiteren Einkommensverteilung, was der wertaushöhlenden Inflation (gedanklichen, materiellen) gerade entgegenwirken müsste. Und ganz zweifellos müssen dringend irgendwo neue Anreize entstehen, aber auch letztlich zu tragfähigen Modellen ausgereifte Konzepte übers visionäre Stadium hinaus, endlich greifen und praktisch ausgestaltet, oder realisiert werden.
      Ein BGE wäre freilich nur ein Vorschlag, jedoch der bei weitem Beste mir bekannte, der, wie Sie hoffentlich sehen, aus WEITAUS mehr besteht als Staat und Geld (ich habe recht weit ausgeholt, um diese Aussage zu verdeutlichen). Die Vorstellung paradiesischer Verhältnisse als dahineingelegter Füllstoff wäre freilich utopisch zu nennen, jedoch ein weiterer noch so kleiner Schritt zum Licht wäre, meines Erachtens, getan.

      Freundliche Grüsse

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    6. Lieber Jürgen
      Ich habe eine andere Auffassung von Revolutionen als Du – ist hoffentlich o.K das Du.
      Die protestantischen – auch niederländischen – Reformatoren des 16 Jhds. haben sich nicht zu Unrecht auf Ciceros „De officiis“ berufen, darin die Pflichten eines „Staatsmannes“ abgehandelt werden. Darin, im zweiten Buch, führt er aus, dass Geld nicht mit Wohltätigkeit einhergehen solle, sondern : … „zunächst auf die konkrete Leistung von Diensten zugunsten des Einzelnen. Man muss besonders auf dessen Bedürfnisse Rücksicht nehmen, wobei ein Staatsmann nicht nur gegenüber einigen Wenigen, sondern gegenüber der gesamten Gesellschaft wohltätig sein soll.“…
      So weit, so gut.
      Das Problem: Der Tyrannenmord . Den zu verhindern hat die „Eligere“ Ihre Entscheidungsträger im Laufe der Jahrhunderte vermehrt und demokratisch legitimieren lassen. Wenn man die Mächtigen also beseitigen will, so die Idee, reicht es nicht den Kopf mehr zu zerschlagen, man muss den Widerstand abseits von hergebrachten Gewaltanwendungen im System implementieren. Und dabei meine ich nicht den „Marsch durch die Institutionen“, sondern den „Marsch mit den Institutionen“ und vermeintlichen Gegnern. Ich meine auch nicht, dass mehr Volksbefragungen stattfinden müssen, oder, dass Kampf im Gewaltsinn von Nöten ist. Dahingehend sind auch Alle Revolutionen gescheitert – auch die von Dir genannte Niederländische, bei der es im Wesentlichen nur um Privilegien ging, nicht um Gerechtigkeit und Frieden für Alle.
      Liebe Grüße
      mArcus

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    7. Ich persönlich halte den Gedanken des Ex-Ministerialrates für sehr gut! Aber ich habe mich nicht in seine Hand begeben! ;-)
      Der Gedanke muss noch verfeinert werden. aber er ist genial:
      http://artikel20gg.de/Texte/2016-05-29-RB-Vortrag-zum-Fest-Grundeinkommen-Abstimmen.htm

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  15. Hallo Ralph,
    was macht dich denn so sicher das das BVerfG sich überhaupt mit dem Thema beschäftigt? Und wenn doch, warum zu Gunsten von Erwerbslosen? Sieht man nicht gerade derzeit, wie abhängig unsere Gerichte sind? Unsere Gewaltenteilung ist nicht mehr! Wenn sie es je war?! Ich schätze das ganze wird nur anders enden. Vielleicht sieht man es gerade in Frankreich. Der Kapitalismus und seine neoliberalen Feudalherren/frauen führen ihren letzten Kampf.
    Gruss

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    Antworten
    1. Nach dem gestrigen Urteil des BVerfG klopft mein Herz vor Erwartung. Wir werden es schaffen!
      http://grundrechte-brandbrief.de/BUKA-berichte-ereignisse-2016.htm#2016-06-02

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  16. Einleitung ☛
    https://twitter.com/MahnungArt20GG/status/737928717599657984

    nachdem mein Kommentar nun vermutlich versehendlich
    gelöscht wurde, stelle ich ihn erneut
    ein, aber als PDF, dann
    muss ich nicht alles
    nochmals

    schreiben & die Antwort-Kommentare
    sind dann auch noch zu
    sehen,

    denn es geht um wichtige
    Erkenntnisse für uns
    alle ☛

    http://anita-wedell.com/wp-content/uploads/2016/06/Kommentare-in-RalphBoes-Blog-Marsch-der-Entrechteten.pdf

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    Antworten
    1. Liebe Anita -
      Man hat Dir auf verschiedenste Weise ausgedrückt, dass dein Thema WEIT über das hinaus geht, was hier im Blog erfragt ist ... Ich stimme dem absolut zu. Deswegen habe ich den Beitrag gelöscht.
      Mein Blog ist für MEINE Fragen eingerichtet
      Wenn Du DEINE Fragen behandelt sehen möchtest, schlage ich vor, dass du einen eigenen Blog aufmachst. Dann erhältst Du auch die Antworten, die Du suchst.
      Ich hoffe, das ist ok ...
      Herzlichst, Ralph

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    2. lieber Ralph, Du irrst ... LG Anita,
      aber das erkennst Du nur, wenn
      Du Dir erlaubst,

      zu erkennen, was ich schreibe ♥

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    3. Jetzt mal als "technische Anmerkung": es sieht aus Sicht des "Antworten suchenden" oft so aus, als passe das der anderen nicht zu IHM, denn er hat eine andere DEnkstruktur.
      Ja, Ralph hat recht, es ist hier in seinem Blog SEINE
      Frage - aber es haftet das Problem an, dass auch andere SOLCHE Fragen haben und sich dazu schon ggf. noch länger gedanken gemacht haben in eben ihrer Denkstruktur... und vermutlich nirgendwo vor einem riesen Bekanntenkreis (sprich "Öffentlichkeit") diese offen stellen können - sondern lieber da hingehen, wo sich viele tummeln und noch keine Lösungen für sich gefunden haben...
      Das ist jetzt zugespitzt gesagt: Man wird als Ballast empfunden obwohl die eigenen Ideen aus eigener Sicht exakt auf das Thema passen, der Fragende aber nur in seinem Frage-Antwort-SChema sich zu seiner eigenen Lösung "hinarbeiten mag".
      Somit sollten wir uns mit Antworten - auch wenn sie nicht jeder versteht, irgendwo DEUTLICH und ÖFFENTLICH einsehbar vernetzen KÖNNEN und das soltle Ralph fördern durch seinen "Bekanntheitsgrad" - ebenso ist zu bedenken, dass man über Ralphs Fragen auch zu Antworten kommen KANN, die er ggf. überfordernd findet (dann ist er dennoch inspirirend für solche Diskussionen) - und was wäre mal damit, dass Dinge nicht einfach "weggelöscht" werden, sondern dort wirken können, wo sie besser gesehen werden? Nicht "wegschmeißen" sondern gemeinsam nen wirkungsvolleren Ort suchen wenn denn NÖTIG?
      Also "durch helfen beim Aufräumen" Dinge besser wahrnehmen, statt den eigenen Laden "sauberzufegen" und den als Ballast empfundenen Fremdgeist "aussperren"?
      Ralph hat natürlich seine Gründe und ist der Bloginhaber (von daher gut Anita, dass Du einen eigenen hast) - sollte für sein Handeln nicht verurteilt werden.

      Ich nenne meinen Namen NICHT - aus ganz persönlichen GRünden in der Erwartung ,dass dieser Beitrag zensiert und gelöscht wird ;-)

      P.S.: Ralph, ich finde in den "Unterkommentaren" hat genau so etwas Raum - und diese Metafragen, die sich im Handeln zeigen, wozu auch sich wahrnehmen und sich ausschließen zu gehört, sind keine "Nettiquette" oder "Rahmensprengendes Thema" sondern werden technisch enorm entscheidend, ob wir JEMALS VvV, Marsch der Entrechteten oder BGE realiter umgesetzt bekommen... und daher gehört das alles meiner Meinung nach grundsätzlich in die Diskussion...

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    4. Lieber Anonymus, liebe Anonyma - hast Du Anitas Einträge, die ich hier verbannt habe, gesehen? Ich gebe Dir den Link, den sie selbst dazu hergestellt hat. Ich selbst kann KEINEN Zusammenhang zu meinen Fragen finden. Und auch die anderen Mitdenkenden haben das so empfunden. Ich stelle den Link hier nochmals hin.
      http://anita-wedell.com/wp-content/uploads/2016/06/Kommentare-in-RalphBoes-Blog-Marsch-der-Entrechteten.pdf

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    5. Ja, hab das gelesen... auch ihre Videos teilweise angeschaut.
      Ich sehe viele Parallelen zum "Geist des BGE, dem wirken Deiner Aktionsgruppen" aber auch unterschiede.
      Sie ist vermutlich nur nicht "Deine Wellenlänge"?

      Marsch der Entrechteten oder Entrechtung allgemein hat Ursachen - und Anita scheint sich damit sehr intensiv befasst zu haben - ohne das jetzt zu WERTEN zu welchen Schlüssen sie en detail kommt.
      Ich schließe mich ihr nicht überall und schon gar nicht blind an. An vielen Stellen, die ich bislang wahrnahm, sprach sie mir aber aus dem Herzen.
      Ich finde das tiefenpsycholisch höchst interessant (wir sind hier noch nicht in der konkreten "Marsch"-Orga) und auch in der Metaebene wie "wir" miteinander umgehen spiegelt sich das wider. Deine Reaktion und auch die einiger anderer hier, zeigt mir: Wir schließen eher aus als dass wir "einen besseren Raum" für jeden finden, uns gegenseitig helfen Gehör zu finden, denn das was hier gesagt wird, geht nicht einfach nur "einen privat allein was an", sondern zeigt die Grenzen unserer Kultur, die uns nicht nur "vorantreibt", sondern uns gegenseitig verletzen und vernachlässigen lässt. Genau darauf wollen wir als "Entrechtete" doch aber aufmerksam machen? Und das doch nicht nur am "Symptom" Hartz IV(Sanktionen)?
      Und "Subkommentare" sprengen meiner Meinung nach nicht den Rahmen sondern sind AUCH genau für sowas damit man in echten Austausch kommt- außer Du armer Kerl siehst Dich genötigt, das alles erst durchlesen und "absegnen" zu müssen... da verstehe ich DEINE Grenze - diese Prinzipien begegnen uns immer wieder und ich finde Anitas Statements daher sehr interessant und wie gesagt - im VORDENKEN des Marsches oder welcher Aktion auch immer sollten noch mehr Menschen sich diesem ERkennen in ihrer WEise hingeben und das gern mit anderen teilen. mArcus usw. können doch auch jederzeit ihre Meinungen und ideen schreiben und ihretwegen sollte Anitas Meinung nicht gelöscht werden.

      Anita hat sich in einigen Videos übrigens sehr solidarisch für Dich geäußert und möchte letztlich Dich aber auch andere erreichen, ihre eigene antrainierte(?) Kaltherzigkeit zu überwinden. Fazit: mehr was uns verbindet als uns trennt...

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    6. Der Blog muss aber auch lesbar bleiben ... Die Menschen die ihn lesen sollen möglichst viele Aspekte DES URSPRÜNGLICH GESTELLTEN THEMAS hier sehen könne, um TEMENZETRIERT mitsprechen zu können. Diskussionen wie die hier eröffnete sind in dieser Hinsicht sinnlos - und erschöpfen den Interessierten, statt ihn zu wecken.
      Aus diesem Grunde werde ich diese ganze Frage hier auch in Kürze löschen.

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    7. gut, dass Frau Wedell ihren Link schon gesetzt hat und einige den so noch finden konnten - es ist echt schade, dass ihr Ansinnen, das gar nicht SOOO fern vom Thema ist (offene Runde nach neuen Ereignissen - Fragen an die Allgemeinheit, was man denn tun könne - sie ist da recht konkret in Sachen "Kaltherzigkeit überwinden" und bei sich selbst anfangen...), jetzt mangels Alternative "entsorgt" wird ;-(
      Vielleicht schaltest Du generell nur noch frei, was DIR hilft??? Na da werden aber einige Leute gucken...
      Methode wäre für Dich privat nur zu speichern, was DIR hilft und den Rest auch andere unter sich ausmachen zu lassen - es ist doch unser aller Thema - auch wenn Du die Frage aufwirfst???
      Anitas Ansatzsammlung ist NICHT so themenfern wie du denkst! Grad nicht nach einem öffentlichen "Orientierungs-Hilferuf". Dann darf man nicht offen fragen... Aber man kann Dich nicht überzeugen: einmal definiert als "es passt nicht, dann passt es niemals..." und dann wird weggedrückt mit Begründung der eigenen Überforderung, die andere vielleicht einfach als Bereicherung oder ANGEBOT empfinden.. meine Ansicht: Subdebatten kann jeder nichtinteressierte überlesen oder auslassen- eine GRundkompetenz im Informationszeitalter... zumindest bei Leuten unter 50 jahren...
      Deine Ankündigung, das hier zu löschen:
      Das weckt Frust, Ablehnungsgefühl und das nicht nur bei der Betroffenen selbst - das Miterleben dieses Prozesses schreckt auch ein gewisses Klientel ab (grad die, die das im Diskurs mit Dir schon (traumatisch) hinter sich haben oder nur von außen kritisch den Prozess DEiner Erscheinung seit Jahren verfolgen) - nur die, denen Du als Themen-Leuchtturm oder als persönlicher Freund über dies hinaus am HErzen liegst, werden das nicht zum Anlass nehmen, Dich und Dein Wirken grundsätzlich eher kritisch zu sehen... andere könnten sich direkt darüber freuen... schalte diesen Post besser NICHT frei - denke einfach für Dich darüber nach... GRuß von einer engen Beraterin, die auch authentisch die "Gegenpostion" einnehmen kann, grad weil Du sie schon öfter dahin gedrängt hast... und dennoch mit ganz herzlichem Gruß Du weißt wer ich bin ;-)

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  17. wurde dieses Jahr aus der Schweiz ausgewiesen und werde somit in kürze nach Unrechtland zurück kommen…bin nun auch obdachlos und komme in den unnötigen Situationsergebnissen zu vielen Schlussfolgerungen.


    1. wir müssen eine Kontrollbehörde begründen, nicht anders als dies die Wirtschaftsvertreter und spindoktoren stets tun…
    ein gemeinnütziger Verein sollte zur genüge reichen…bitte Fragen Sie doch mal bei Ihrer rechtlichen Vertretung dies bezüglich nach…
    2. für Manpower, Arge und sonstige Sklavenhändler werde ich es tunlichst unterlassen, ihnen noch mehr Geld in die Taschen fliessen zu lassen
    3. denke ich es ist an der Zeit, von allen illegal agierenden Personen, die Daten zu sammeln und in einem "schwarzen Buch" zu veröffentlichen, jeweils mit Angabe der Unzulänglichkeiten dieser amtsmissbrauchspersonen ≠ an den Pranger stellen
    4. langweilige Rasenflächen und sonstiges zwischengrün in Gemeindegärten umwandeln, eigenanbau schmeckt erst besser und Pestizide sind dann auch weniger ein Thema
    5.Komunalen Tauschhandel wieder beleben
    6. wir müssen eine Fahrt zum Bundestag antreten, mit Bürgerbegehren im Gepäck
    7.Aldi,Ikea,Lidl usw. ignorieren, statt dessen müssen wir anfangen, uns wieder Bausubstanz zurückzuerobern….
    8.das Eis taut schnell und somit sind die ganzen tollen, PRIVAT - auf öffentlichem Grund (keine Stadt kann eigentlich Grund und Boden verkaufen, da es dem Volk, den Bürgern gehört - absaufen werden diese Gebiete dennoch, gerade in HH
    8.Bürgerbegleitservice müssen wir auch ins Leben rufen, hierdurch begleitet sich jeder gegenseitig zu diesen Amtsterminen
    9.Rechtsmittelbelehrung sollte dies heissen…bezogen auf die rechtlichen mittel, welche einem zur Verfügung stehen
    10.die ganzen verfilzten Amts-Kaschemen, verlausten Politbüro's und Wirtschaftskriminellen-Vereinigungen müssen ihrer Ämter enthoben werden
    d.h.
    -wir benötigen in nahezu jeder Ortschaft/Gemeinde kommunikative Bürger, für die Aufklärungsarbeit
    -wie früher auch, darf ein Politiker keinen Posten inne haben, welcher in der privat Wirtschaft angesiedelt ist und Regeln sowie Pflichten einer Amtsperson, ausgehebelt wird

    die Elite träumt, wenn sie denkt, anders sprachige Militärs und den ganzen anderen Hokuspokus, welchen sie uns verkaufen wollen, sei ihnen dienlich; wir können sie aber nur lügen strafen, wenn wir tatsächlich Austausch pflegen.
    würde mich sehr über eine e-mail als feedback freuen und da ich eh sondieren muss, wo in europa es sinnig für mich wäre/ist. da ich über 20 Jahre absent war, Statistiken selbst ungewollt beschönigt sind, somit nutzlos für meine Zwecke, hilft nur ein vor Ort Kenntnisse zu sondieren.
    Für Besuche zwecks Brainstorming stehe ich somit aufgeschlossen gegenüber.
    Wir müssen es ihnen gleich tun und ihr gebaren blossstellen, lächerlich machen und einen Skandal nach dem anderen anregen
    wir dürfen uns nicht verunsichern lassen,
    wir alle sind uns der Zeitspanne ihres Wirkens und dem erwachen/erkennen/handeln unserer in Aktion tretenden Jahrzehnts, entsprechend wenig Zeit zum planen, ausprobieren etc. hatten.
    die letzte Idee wäre, mit Hilfe des Chaos computer clubs, Prof. Dr. G. Dueck, Precht und vielen anderen Denkern, Bürgern, Vereinen Bürgergruppen etc. einen Volkskongress, welcher über mehrere Tage geboten sein sollte und ich denke, wenn wir noch Frau Wagenknecht und weitere Wahrheitssuchende dafür begeistern können, dann sehe ich zumindest schon einen Anfang

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  18. Lieber Ralph,

    mir gefällt die Idee einen Marsch der Entrechteten durchzuführen besonders wegen der historischen Paralelle.

    Selbst daran teilnehmen würde ich nur in Karlsruhe, für eine kurze Strecke, da ich eine Gehbehinderung habe.

    Ich glaube allerdings keine Sekunde, daß sich dadurch in Deutschland für die Entrechteten politisch irgendetwas ändern würde.

    Für mich selbst hätte die Teilnahme symbolischen Wert; wegen der historischen Paralelle. Ich glaube nicht an eine menschliche Zukunft für die deutsche Bevölkerung.

    Liebe Grüße

    Brigitte




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    1. Zur Aussage von Brigitte.
      Ich glaube allerdings keine Sekunde, daß sich dadurch in Deutschland für die Entrechteten politisch irgendetwas ändern würde.
      Wenn man so Denkt dann hat alles keinen Sinn und Wert.Ich Verstehe diese Denkweiße nicht.
      Ein Fußmarsch von Zig Tausenden die sich nach und nach Anschließen das bleibt nicht Ungesehen.Darf ich an den Film Convoi erinnern Oder an den Mauerfall .Es ist nur eine Frage der Organisation wie so etwas ablaufen könnte.Nichts ist unmöglich.Jesus lief auf dem Meer ,Moses teilte das Brot Jahre lang wurde uns gesagt Deutschland hat kein Geld mehr die Renten sind nicht mehr sicher.Aber über 86 Milliarden Eureo gehen nach Grichenland über 3 Milliarden gehen in die Türkei.Merkel erwähnt die Grundgesetze bei den Flüchtlingen.Und wieviele Milliarden Kosten uns die Zuwanderungen der Flüchtlinge und Ihrer Angehörigen wer bezahlt dennen die krankenkasse die Rentenversicherung etc wenn Sie 3 Jahre nicht Arbeiten dürfen ?? Wo kommt den das ganze Geld her ?? Und zu uns wird gesagt ein Grundeinkommen sei nicht möglich.
      Der Marsch ist absolut Richtig aber er muss gut Durchdacht sein und Organisiert werden.Namenhafte Politiker Bänker Rechtsanwälte und auch Richter sollten dabei sein.Schauspieler und Bühnen Stars so das die Presse wirklich Aufmerksam wird .Bildet Fahrgemeinschaften nach karlsruhe egal ob mit Bus oder Bahn oder Auto bietet Treffpunkte in allen Städten an.Wenn 5 bis 10 Millionen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe stehn dann müssen Sie Reagieren.Da sind dann alle Nachrichten Sender da.das ist Garantiert.Bezieht bei der Veranstaltung die DGB mit ein so wie die Caritas holt euch Ausländische Mitbürger an Eure seite auch Ausländische Vereine die das Unterstützen.Benachrichtigt den UN Sicherheitsrat über den Marsch.Nehmt die Schwerbehinderten Vereinigung mit ins Bott.Es liegt alles an der Organisation und dem Willen.Die hoffnung stirbt zuletzt.In diesem Sinne Vlg.

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    2. @ anonym v. 3.6., 9:13

      Zitat:
      "Ein Fußmarsch von Zig Tausenden die sich nach und nach Anschließen das bleibt nicht Ungesehen.Darf ich an den Film Convoi erinnern Oder an den Mauerfall .Es ist nur eine Frage der Organisation wie so etwas ablaufen könnte" ........"Der Marsch ist absolut Richtig aber er muss gut Durchdacht sein und Organisiert werden".....

      Und genau DAS isses für mein Dafürdenken!!! -

      WER???? organisiert DAS ALLES, wenn es Aufmerksamkeit erringen soll?????? Das ist eine Mammutaufgabe, die von 1,2 Leutchen, die dafür Zeit und Willen aufbringen, nicht zu schaffen ist.

      Da halte ich es mit Diana und Frigga - Wenn DU Ralph diesen Marsch in deinem Inneren machen willst, OHNE irgendwelche Erfolgserwartungen, dann - und nur dann - solltest du ihn auch machen - egal, was dabei raus kommt!

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    3. Hallo Christa Berlin.Danke für deine Frage.Ralf ist ja nicht alleine er hat ja Leute um sich auch mit Einfluss die Ihm dabei helfen können.Ich habe mich ja Angeboten das ganze mit zu Organisieren.Klar ist das nicht einfach aber es ist machbar.Wenn eine Demonstartion über einen 2 Monatigen Fußmarsch angekündigt wird dann muss das genemigt werden.Wenn es dan Genemigt wird dann Wackelt die Ortsabwesenheit bei ALG 2 Gewaltig.Sollte dann die Arge Sanktionieren dann Verstoßen Sie gegen eine gehnehmigte Demonstration ( das Demonstrations Recht ).
      Was Verfassungsrechtlich wiederum Verboten wäre.Da bringt man dann einen Stein ins Rollen der zum Felsen werden kann.Den bei einer Demonstration muss man Ortsabwesend sein bei so einem Marsch.Mann könnte auch so wie unten Beschrieben mit Buss und Bahn das ganze organisieren wie das damals Der DGB gemacht hat.Der DGB hatt es ja auch geschaft als wir damals Demonstriert haben in Bonn.Da waren wir Fünfhundert Tausend da hatt es doch auch Funktioniert.Vlg

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  19. ...also wenn wir jetzt auch vom BVG "entrechtet" werden bzw. das BVG uns nicht hilft, das Recht für uns durchzusetzen, ist eine "Bündelelung" oder "sich vereint sichtbar machung" als Entrechtete schon recht sinnvoll!

    Ob es ein MARSCH sein muss, muss wirklich aus uns selsbt entstehen (wer hat denn alles Lust zu laufen und wenn da wohin und wie?) - Vortragstour vielleicht gut - aber nicht NUR und nicht NUR von und mit Ralph Boes als Service für andere, die sich dann beschweren, dass er sich wieder darstellt (;-)))- sondern "sich wahrnehmen und helfen" gerade oder weil "der andere" auch in veschrobener Ausformung seines Wesens ein UNABDINGBARES Grundrecht auf seine Existenz hat ;-)

    Also losgehen - und zwar im INNEREN beginnend - ich bin mit Euch.

    Apropos Frankreich:; hab von ner Freundin gehört dass da Generalstreik geplant ist - weil da auch die strukturelle Entrechtung passiert (Hartz IV entrechtet STRUKTURELL, es trifft nicht jeden (hart), vom GRundsatz aber schon). Wäre DAS nicht wirklich unser "Marsch" - unsere "heilige Anstrengung" (uns der AUSBEUTUNG verweigern, unseren "WEg gehen" und das in Inhalt und Form zu einer EInheit bringen?)

    Eure FriGGa

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    1. Generalstreik aktuell hier von RÜGEMER:

      http://arbeitsunrecht.de/mitmachen/solidaritaet-mit-protesten-in-frankreich/

      Das ist eine gute Aktion der ENTRECHTETEN... auch wenn sie das BGE noch nicht fordern... so doch keine Einführung von Hartz IV... wir könnten als Soli und überhaupt als Ausdrucksmittel der Entrechtung auch öfter wieder Kreuzaktionen machen... oder die SEite "die-opfer-der-agenda-2010.de" verbreiten - auch gerade die französischen Flyer und die Rosenaktionstexte...

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  20. Wenn Sie das alles so unerträglich finden, sollten Sie die "Bindung an den Leib" :o schnell wieder trennen, Herr Boes. Zu viel Essen macht träge im Denken. Oder Sie wandern aus dahin, wohin Sie ihren Leib mitnehmen können, weil alles besser ist: Schlaraffenland, Taka Tuka oder Lummerland.
    Der Arsch der Entrechteten

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    1. Lieber "Arsch der Entrechteten" - haben Sie denn einen Plan wie wir alle etwas verändern können - die Prämisse vorausgesetzt, dass wir das jetztige Sozialsystem als dem Wesen nach grundfalsch ausgemacht haben? Sie fühlen sich auch genau des wegen "entrechtet"?

      BTW: es wäre nett eine Wegbeschreibung nach Taka-Tuka Land oder Schlafraffenland anbei zu geben - nicht für Herrn BOES, aber für andere Leute, die einfach nur "ihre Ruhe" wollen abseits politischer Grundsatzdebatten und kräftezehrender Aktionen ;-)

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  21. Nein, das BGE ist nicht die Rettung. Es kann die größten Missstände im Sozialsystem vorübergehend abmildern. Die grundlegenden gesellschaftlichen Probleme werden damit nicht gelöst.

    Solange es einen Unternehmerprofit und eine Kapitalrendite gibt, und die Akkumulation von Kapital und Eigentum staatlich protegiert sind, haben "Unternehmer" und "Investoren" alle gesellschaftliche Macht, und werden euch (und mich) auch mit einem BGE zu ausgebeuteten und prekären Randexistenzen machen.

    Ein BGE könnte den Menschen höchstens ein bisschen Zeit verschaffen, damit sie durchatmen und sich bilden können, um zu verstehen, was die wahren Probleme sind, und das die wirklichen Auseinandersetzungen erst noch bevor stehen.

    Wer da was anderen glaubt, und denkt, allein schon durch das BGE käme eine humane, friedliche Gesellschaft, der ist erschreckend naiv.

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    1. -Sie begehen jetzt den Gedankenfehler, dass Sie "Unternehmer" und normale Arbeitskraft getrennt voneinander sehen!
      Aber alle Teile erschaffen ZUGLEICH die Wirklichkeit, in der wir leben. Und insoweit ändern sich mit einem BGE die Verhältnisse grundlegend! Zur Ausbeutung gehören mindestens immer Zwei.
      -Im Übrigen dient das damit nicht ausgeschaltete Risiko von Unterdrückung oder Ausbeutung nicht als Argument, weder für noch gegen ein BGE. Dies wird man systemisch allenfalls minimieren, mit keinem System der Welt jedoch völlig beseitigen können! Also wie sollte ein BGE das leisten? Wie ich schon geschrieben habe :das Paradies sehe ich kaum auf uns zukommen!
      -Ein BGE ist mindestens so gut wie Hartz 4, aber ohne den darin implementierten UNBEDINGTEN Zwangsgedanken! Es wäre also eine deutliche Verbesserung - keine Vervollkommnung!
      -Die Gesellschaft, die ein BGE sich erkämpfen würde (anderenfalls wäre dessen Zustandekommen unmöglich), trüge meiner Ansicht nach bereits humanere und friedlichere Züge als bisher, aus den oben erwähnten Gründen. Der jetzigen gebricht es u.a. noch an einem Schuss kindlicher Naivität in ihrem besten Sinne!

      Also, jeder darf es ja mit dem Grundeinkommen halten, wie er will, aber die allermeisten Einwände dagegen erscheinen mir zumeist doch kaum mit Gründen belegt.

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    2. Sie begehen jetzt den Gedankenfehler, dass Sie "Unternehmer" und normale Arbeitskraft getrennt voneinander sehen! [.... ]Zur Ausbeutung gehören mindestens immer Zwei.

      Es ist meines Erachtens Ihr Fehler, dass Sie glauben, dieser Dualismus (Unternehmer - Lohnempfänger) würde durch ein BGE aufgehoben.

      Konkret: Die politischen Akteure der Unternehmer und Eigner werden dafür sorgen, dass die Höhe eines BGE - sofern es denn kommt - den (ehemaligen) Lohnempfängern, also denen, die keine Fabriken oder Vermögen besitzen, langfristig gar nichts anderes übrig lässt, als sich weiter ausbeuten zu lassen. Sie können natürlich auch selbst Unternehmer werden, also eine Ich-AG unter schönerem Namen. Selbstausbeutung eben.

      Der Glaube, man könne ein BGE in einer Höhe durchsetzen, die ein reales Überleben und eine echte Emanzipation ermöglicht, verkennt die gesellschaftlichen Machtverhältnisse.

      [...] Unterdrückung oder Ausbeutung [...] wird man systemisch allenfalls minimieren, mit keinem System der Welt jedoch völlig beseitigen können!

      Man kann die Ursachen beseitigen. Das BGE tut das nicht. Es klebt nur ein Pflaster drüber. Wenn auch ein schönes.

      Das Problem an seiner Wurzel anzugehen, wäre allerdings eine gesellschaftliche Umwälzung, die auf noch weit größere Widerstände treffen würde, als die Einführung eines BGE. Wie gesagt: Letzteres kann vielleicht ein Übergangsstadium sein - oder besser: Eine Vorstufe.

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  22. Nein, ich habe nicht gesagt, der Dualismus Unternehmer-Lohnempfaenger wäre dann aufgehoben (es sei denn aus höherer Perspektive- da ist er es allerdings) sondern dass unsere Wirklichkeiten zugleich mit allen Partizipanten und deren Wirken entsteht!!!
    Die Unternehmer wuerden z.B. für das Unterstellte m.E. nicht sorgen, weil das Volk die Abstimmung darüber nicht mehr aus der Hand geben würde. Jeder weiss schliesslich wieviel der andere an GE erhält, die Sache wäre transparent (im Unterschied zu der Gerechtfertigung der Hartz- Kürzungen, gerade im Einzelfall!) Die Unternehmer sind sich auch selber uneins (einige gegen das BGE, andere dafür), und längst nicht jeder derer ist bösartig!

    Die Ursachen alles Bösen (woraus Unterdrückung sich speist), das bekanntlich überall und nirgends zu verorten ist, an der Wurzel herausreissen? Machen Sie mal vor, ich wäre sehr gespannt!
    Selbst wenn das kurzfristig gelänge, ist man doch vor Rückfällen nie gefeit!

    Es könnte ohnehin nur übergangsweise funktionieren, das ist klar. Auch würde man es wohl kaum einer aus lauten Gandhis bestehenden Gesellschaft anempfehlen müssen.

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  23. P.S: Es stehen solche Modelle, die über die mehr grünen Ideen noch ziemlich hinausgehen, wie die "Postwachstumsökonomie" von Paech im Raum, die den Entwicklungsaspekt noch stärker betonen und unserer jeweiligen persönlichen Entfaltung(als auch dem WIR-Gedanken usw.) Rechnung tragen, indem sie zugleich statisch funktionieren als auch dynamisch erweiterbar sind. Doch auch das ist keine Garantie (da überall Mißbrauch enstehen kann, nur potentiell mehr oder weniger), und der Weg dorthin führt meines Erachtens zunächst einmal über so etwas wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen, ehe die Gesellschaft für NOCH weiterführende Vorstellungen reif sein wird - falls oder wenn sie DAFÜR überhaupt fürs BGE geworden sein sollte. Das BGE ist meines Dafürhaltens von einer unabweisbaren Eleganz, die allen anderen Konzepten ermangelt und wodurch sich alle großen Theorien ausgezeichnet haben. Es würde erst einmal dafür sorgen, dass wir als Gemeinschaft wieder demokratisch mehr intervenieren könnten, dafür, dass ein lebendiger Demokratiegedanke sich entwickelt oder wiederentsteht, vorsichtig zur geistigen Selbständigkeit anleiten, mehr GEMEINSCHAFT(-sarbeit) zulassen. Auf seinem Gebiet würde es eine unglaubliche Transparenz schaffen (denn die, die partout nicht arbeiten wollen, stehen dann ohne Ausrede da; ihr Nichtwollen könnte zugleich als ein Spiegel der Gesellschaft fungieren, so dass man, insoweit dies in die Teilverantwortung der Gesellschaft fällt , sie besser abzuholen fähig wäre usw usf. Wir wären alle viel freier als jemals, Neues zu schaffen ohne destruktive, die kontraproduktive Existenzangst schürende Geldsanktionen unters Minimum, was zugleich bedeutet: wir könnten im Notfall auch zweckmässiger die Produktivkraft anreizen bzw. kanalisieren).
    Doch wie immer dazugesagt werden muß, trotz aller Bemühungen: es ist und bleibt eine Entscheidung des WIR!

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  24. Ich sehe den "Marsch der Entrechteten" auch eher als kritisch.
    Kritisch deshalb, weil da Menschen "ausfallen" sollen. Was heisst "ausfallen" in diesem Zusammenhang genau? Vor Erschöpfung zusammenbrechen? Das kann ja nicht wohl Euer Ernst sein. Wenn Ralph Boes mit seiner eigenen Gesundheit spielen will, ist das sein Bier (Boes hat auch während seinem "Hungern" gegessen), aber dass da Unschuldige mitmarschieren sollen, die dann "ausfallen" das kann ich nicht gutheissen.

    Nahles wird auch durch diesen blöden Marsch nicht einlenken, ihr werdet es sehen! Eure Aktionen sind sinnlos! Gebt klein bei und schleicht Euch bei Euren ARGEn irgendwie durch, aber stellt nicht ganz GROSS das ganze System in Frage.

    Immerhin gibt es Millionen von Menschen, die jeden Tag aufstehen für Euer bescheuertes Hartz IV zu zahlen. Die möchten vielleicht auch den ganzen Tag in der Sonne liegen oder auf dem Sofa. Sie stehen jedoch morgens in der Früh auf, um Euer Hartz IV mitzufinanzieren. Denkt mal da dran!

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    1. Denk mal!! Vielleicht ist Dein Tagesanfang auch für Waffen und Kriege sehr sinnvoll. Vielleicht finanzierst Du gerade die Kriege in Syrien mit Deinem Steuergeld und nicht nur das wunderbare Leben von Hartz iv. Dagegen willst Du mal was, kannst aber nicht, und tötest Deine Gedanken mit Stumpfsinn und trittst deinen Nachbarn lieber mit Deinem Gehorsam und tötest Deine Wünsche aus einem hasserfüllten und dummen NEID: Pfui.
      Oder ? Das Aufstehen am Morgen ist kein Beweis für ein anständiges Leben.!!!
      mArcus

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    2. danke mArcus...

      "aber wer zahlt denn das Hartz IV?"

      -->Wer sich dafür ausbeuten lässt und das nicht will, ist doch herzlich willkommen bei "uns", die wir im (General?)streik sind - genau dafür setzt sich Ralph doch auch ein, dass keiner sich (für ihn?) ausbeuten lassen muss, sondern wir aus der FÜLLE das BGE erschaffen (resp. umdefinieren, weil es Geldmengenmäßig schon da ist) - dazu muss er nicht die "Mitwirkungszwiespältigkeit" der "Niedriglöhner" mitmachen... KÖNNTE er - KÖNNTEN aber auch andere (offen darleben wie Ausbeutung funktioniert ;-) ), wie Du liebeR Anonmy, geh doch bitte (mit uns) in Generalstreik und verzichte auf die Ausbeutung, der Du Dich nicht freiwillig unterwerfen willst! Willkommen im Club!

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    3. Mindfuck

      mArcus

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    4. Danke@ andere Identität...
      Wer bezahlt denn die Zwietracht auf der Welt?
      Mein Generalstreik ist 47 Jahre und andauernd gegen Clubs gerichtet, die die andauernde Konsumidiotie nach 1945 mit Demokratie verwechseln und witzig sein wollen, indem Sie lustige und sinnige Aktionen mit Widerstand verwechseln.
      Wütend macht mich unter den Menschen nur die Unwissenheit und Dummheit der Betroffenen, die anstatt zu lernen lieber die AfD (NSDAP) wählen, was von den selbsternannten Widerstandsprofis billigenden in Kauf genommen wird mit einer haarsträubenden Gleichgültigkeit der Geschichte und des Wissens darum. Da werden Kommentare in Selbstgefälligkeit geschrieben und Topics gesetzt, nur um das Mütchen zu kühlen und um sich ja nicht einzugestehen, dass der Egozentrismus ein Bär im Honigwald sterbender Bienen ist. Partielle Kissenschlachten mit den Produzenten werden als Verfassungswidrig definiert, derweil das Nachbarskind verreckt, was dann als Beleg für das Versagen des Staates ausgegeben wird, um das man sich zu kümmern halt keine Zeit hatte, da man ja Widerstand gegen das System leistete. Die Entlarvung solcher Denkweisen ist bei allem wichtig und mein Anliegen, wenn es um die Sicherung derer geht, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht wehren können, und die weder von Ralph oder Märschen profitieren würden.
      Wer die Weltlage zum Anlass seines Protestes nimmt, und wer nie privat aufgeforstet hat, der darf sich nicht wundern das der Wald abbrennt und Kohle gebiert, die verheizt wird. ---- am liebsten von der SPD.

      liebe Grüße
      mArcus

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  25. Das ist alles so entmutigend!

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  26. Liebe Freunde -

    ich bitte um Verzeihung, weil ich jetzt so lange geschwiegen habe.
    Teils hat die Mit-Organisation der Auslegung der "größten Frage der Welt" in Berlin meine Kräfte so gebunden, dass ich mich nicht weiter rühren konnte – vor allem aber hat die vom BVerfG erfolgte Zurückweisung der Richtervorlage aus Gotha den Sinn des Marsches nach Karlsruhe auf schärfste Weise in Frage gestellt.

    Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, die Klage nicht anzunehmen. Dies nicht weil ihr Inhalt nicht bedeutend wäre, sondern weil ihr einige Voraussetzungen ermangeln, die es Karlsruhe möglich machen, die Sache wirklich zu behandeln.

    Indem das Bundesverfassungsgericht sagt, dass die Richtervorlage aus Gotha "durchaus gewichtige verfassungsrechtliche Fragen" aufwerfe und auch "die in Literatur und sozialgerichtlicher Rechtsprechung vertretenen Ansichten zur verfassungskonformen Auslegung der zur Prüfung vorgelegten Regelungen vertretbar verwirft", öffnet es ein gewaltiges Tor, eine weitere Richtervorlage zum Thema einzureichen.

    - S. http://grundrechte-brandbrief.de/BUKA-berichte-ereignisse-2016.htm#2016-06-02

    Karlsruhe ist auf unserer Seite - und der Marsch macht so, wie er erfragt war, deshalb zunächst wohl keinen Sinn.

    Ich danke aufs herzlichste allen Freunden, die hier mitgedacht und diskutiert haben – werde meine Arbeit jetzt aber auf die eher rechtliche Seite der Sache zu konzentrieren haben.

    Mit herzlichem Gruß an Alle,
    Euer Ralph

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  27. Schwache Nachlese. Karlsruhe ist nicht auf Eurer Seite!!!!!

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  28. Karlsruhe ist auf Deiner Seite ???? Na dann ist ja alles gut !!!!

    Ich danke aufs herzlichste Deiner merkwürdigen Vorstellung von Kommunikation und Rechtsauffassung und wünsche Dir viel Spaß mit den nächsten Enttäuschungen, wenn Du mal wieder das Richterdasein wahlweise kritisierst, um dann wieder zum Grundgesetz (Verfassung) zu finden.
    Ich habe selten so viel Bemühung um Nichts gesehen wie bei Dir. Und selten habe ich soviel Ignoranz und Selbstverliebtheit von einem Menschen gegen eine Idee gelesen, der nur darauf ausgerichtet ist, sich selbst in den Fokus der Öffentlichkeit zu drängen, um sich dann gegen das zu Wehren, von dem er eigentlich sein Sein und Heil sieht: dem Kapitalismus nach 1945.
    Cut.
    Zum Nachdenken bringt man Menschen mit Worten der Kontinuität, und nicht mit Erklärungen, warum dies oder jenes Projekt mal wieder zugunsten einer Neuaufstellung des Protagonisten beendet wurde und ist.
    Die Sache der Menschenrechte ist für Brauereigäule viel zu wichtig, um sie von Bier - und Weinfässern verteidigen zu lassen.
    Machs´ also Gut Ralph, und trinke Dein Wissen und Scheitern in Würde.
    Das Wichtigste überlass den Tänzern, die ohne Angst die Menschenrechte verteidigen, und die dafür auch keinen Staat brauchen - nie gebraucht haben - und ihn deshalb auch nicht verteidigen müssen.
    Liebe grüße

    mArcus

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  29. Leider kann Ihr Gedankenkonstrukt vom 20.06.2016 zum BGE hier nicht kommentiert werden. Sie sagen, umrahmt von Bildwerken in rustikaler Kulisse im Interview, dass Sie ein BGE bei Hartz iv wegen des "Sozialzorns" der Steuerzahler für "gefährlich" halten würden(um die Minute 18). Und dann rechnen Sie auch noch den Niedriglohnsektor gegen Leistungen nach dem SGB II auf, wonach Ihrer Meinung ein problematisches Missverhältnis zwischen dem Steuerzahler und Steuergeldempfänger entstehen könnte.
    Dann werden, ab Minute 21 Ihre Aussagen völlig konfus, da nun wieder von einem Grundeinkommen von 1000 EUR die Rede ist, wo am Anfang von einer schrittweisen Einführung die Rede war.
    Was aber traurig ist, ist, wie ein intelligenter Mensch so unstrukturiert in einem Interview mal das Eine propagiert, nämlich die schrittweise Einführung eines BGE, um dann seine Argumentation auf die Einführung von 1000 EUR aufzubauen, um sich schließlich über die "Alimentative" als Staatsprinzip für das BGE zu Äußern.
    Dabei ist das Alimentationsprinzip im Grundgesetz unter Artikel 33 sehr genau geregelt. Du musst nur dem Staat dienen.
    Sie tun das mittlerweile in denkbar guter Weise. Wenn Du also eine Institution der Alimentierung für Alle Menschen außerhalb des Grundgesetzes wünschst, dann musst Du auch das Grundgesetz mit seinen Regelungen dazu wenigstens in Frage stellen, was angesichts Deiner Verteidigung des Grundgesetzes fraglich bleiben wird.
    Aber - wer weiß .

    Liebe Grüße
    mArcus

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    1. Habe jetzt eine Seite geöffnet, auf der Du das Problem diskutieren kannst :-)
      http://die-wuerde-des-menschen.blogspot.de/2016/06/gedanken-zur-einfuhrung-des-bge-video.html

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    2. Lieber Ralph
      Dann verschieb doch bitte meinen Kommentar auch dahin, damit eine Diskussion stattfinden kann.
      Sorry für das "Sie" - ; aber wenn ich am Denken bin und schreibe, dann kenne ich weder Freund noch Feind. Ich beziehe mich dann auf die Sache. Ich dachte, Wir hätten das telefonisch geklärt. Sei DIR aber sicher, dass ich nur Kritik an Deinen teils halt großen Gedankenveränderungen übe, Dir aber nie - wenn nicht nötig - in den Rücken fallen würde.
      Und fiele ich Dir in den Rücken, selbst dann nur als Stütze.
      L´Art pour L´Art ist nicht mein Ding.
      Liebe Grüße
      mArcus

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    3. He - das ist die schönste Freundschaftsansage, die ich denken kann! :-) Danke!

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    4. Hab den Artikel jetzt verschoben :-)

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  30. nur wirklich gemeinsam sind wir stark, wie 1989 in der ehemaligen DDR
    egal ob per Marsch oder Unterschriftenlisten zum Volksbegehren mit oder von
    zig Millionen Menschen
    jdo

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Liebe Schreiberin, lieber Schreiber - ich freue mich über ihre Kommentare und veröffentliche sie so schnell wie möglich. Ich bitte allerdings, sich strikt ans Thema des Posts zu halten. Für die Bezugnahme wäre es sehr schön, die Kommentare würden mit NAMEN (oder Kürzel) versehen werden. MfG, Ralph Boes